Schwangerschaft

Wie wird das Schwangerschaftsalter kontrolliert?

Im Ultraschall bis zur 20. Schwangerschaftswoche (SSW) kann genau gemessen werden, wie weit fortgeschritten die Schwangerschaft ist. Bei einem Eisprung, der nicht am 14. Tag war, sondern 5 Tage später, verschiebt sich der Entbindungstermin um 5 Tage nach hinten. Bis zur 20. Schwangerschaftswoche wachsen die Babys vergleichbar, danach erst zeigen sich Unterschiede in der Körperlänge zwischen großen und kleinen Babys.

Wie häufig werde ich untersucht?

Bei normalem Schwangerschaftsverlauf zunächst alle 4 Wochen, ab der 28. SSW alle 14 Tage, ab der 36. SSW alle 7 Tage. Ab Erreichen des Entbindungstermins sind Kontrolle jeden 2. Tag und nach einer Woche über den Termin tägliche Kontrollen meist im Kreißsaal.

Ab wann werden CTG (Cardiotokogramm) Kontrollen durchgeführt?

Bei Wehenverdacht (wenn Unterbauchschmerzen vorhanden sind) in jedem Schwangerschaftsalter.
Laut Mutterschaftsrichtlinien ab der 28 Schwangerschaftswoche bei jeder Untersuchung
Das CTG dauert ca. 20 Minuten, bitte bringen Sie sich Zeit für diese Termine mit.

Wie oft wird Ultraschall gemacht?

Laut Mutterschaftsrichtlinien sind 3 Ultraschalluntersuchungen zur Erkennung von Komplikationen wichtig und werden von uns durchgeführt: zur Schwangerschaftsfeststellung, in der 20. SSW und in der 32 SSW.
Zusätzlich wird selbstverständlich bei Beschwerden großzügig im Ultraschall nachgeschaut, ob mit dem Baby alles in Ordnung ist. Bei Verdacht auf Wachstumsschwierigkeiten auch mittels Doppler und Farbdopplersonographie. In unserer Praxis verfügen wir über modernste Ultraschalltechnologie sowie fachliche Kompetenz in der Diagnostik

Was ist 2D Ultraschall ?

Das ist ein Ultraschalluntersuchung in Echtzeit. Dies ermöglicht es Ihnen Ihr Baby dreidimensional in Echtzeit zu beobachten. Es sind unvergessliche Bilder, z.B. Portraitaufnahmen vom Baby im Mutterleib, die die Vorfreude auf Ihr Kind verstärken können.

Was bedeutet Dopplersonographie?

Bei der Doppleruntersuchung ( benannt nach einem Physiker Christian Doppler) kann die Durchblutung der Gefäße von der Mutter zum Baby (Arteriae uterinae) , in der Nabelschnur (Arteria umbilicalis) und des Babys gemessen werden. So kann das Risiko einer Wachstumsstörung des Babys erkannt werden oder auch die Entwicklung einer mütterlichen Schwangerschaftserkrankung (Gestose).
Die Doppleruntersuchung der mütterlichen Gefäße kann schon bei der Frühscreening Nackenfaltemessung erfolgen.

Frühscreening

Eine genaue Ultraschalldiagnostik in der 11. bis 14. SSW kann Hinweiszeichen auf eine Chromosomenveränderung des Babies geben. Diese Auffälligkeiten können eine Verbreiterung der Nackenfalte, ein fehlender Nasenknochen, eine Vergrößerung der Harnblase oder ein auffälliger Herzbefund sein. Eine Risikoberechnung erfolgt, in die das Alter der werdenden Mutter, das genaue Schwangerschaftsalter, die Ultraschallmesswerte und eine Blutuntersuchung (PAPPA A und free ßHCG) eingehen. Sollte das Ergebnis der Risikoberechnung auffällig sein, wird eine weitere Diagnostik in einem Pränatalzentrum empfohlen.